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Grönlands erster eigener Film

"Nuummioq" - das sind Einwohner von Nuuk, der Hauptstadt von Grönland. Und: "Nuummioq" - das ist der Titel des ersten Spielfilms, der ausschließlich auf Grönland gedreht, dort produziert und finanziert wird. Mit den Klischees von einer romantischen Gemeinschaft in großartiger Natur, Jagd und Kajakfahrern auf der einen und Horror, Mord, Alkoholismus auf der anderen Seite will der Film aufräumen. Er zeigt Nuuk, die Stadt am nördlichsten Ende der Welt, als eine moderne, multikulturelle Gemeinschaft mit Menschen, die leben, lieben und sterben. "Nuummioq" will ein Bild vom "ganz normalen Leben ganz normaler Menschen" in Grönland widerspiegeln. Es geht um den 35jährigen Handwerker Malik aus Nuuk, der sich in seine Traumfrau Nivi verliebt, kurze Zeit später aber mit der Diagnose Krebs konfrontiert wird.

Initiatoren des historischen Filmprojekts sind Mikisoq H. Lynge - in Nuuk geboren, in Kopenhagen aufgewachsen und nach der Ausbildung in Arhus wieder zurück auf Grönland - und Otto Rosing. Der ist ein international erfolgreicher Regisseur von Fernsehserien, Spielfilmen, Dok- und Kurzfilmen und Musikvideos und stammt ebenfalls von Grönland. Mikisoq H. Lynge, der in Nuuk lebt, sagt: "Das Bild, das bislang von uns vermittelt wird, stimmt nicht mit dem Nuuk überein, das ich kenne. Wir möchten ein realistischeres, nuanciertes Bild von Grönland zeigen, das nicht nur als Hintergrundperspektive gebraucht wird." Der 4,7 Millionen DKR teure Film wird im Sommer 2009 Premiere feiern.

Ulrike Schulz

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