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Nils Landgren

"Unser Jazz konnte eine ganz eigene Sprache finden"

Nils Landgren gilt als einer der wichtigsten Vertreter des europäischen Jazz. Der Schwede, 1956 in Degerfors in Värmland geboren, studierte klassische Posaune und wechselte später zum Jazz. Landgrens zahlreiche Alben haben sich überaus erfolgreich verkauft. Er gibt weltweit Konzerte, ist Professur an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und von 2008 bis 2010 künstlerischer Leiter des Berliner JazzFestes. Das Kurt Weill Fest in Dessau wählte ihn zum Artist in Residence 2009. Seine große Liebe zu Bach führte Landgren zu seinem neuesten Projekt, an dem er derzeit arbeitet und für das er klassische Barockmusik mit Jazz mixt.

 

KULTURHUS BERLIN: In wenigen Tagen, am 5. November, startet das diesjährige Berliner Jazzfest. Sie leiten dieses wichtige und traditionsreiche Jazzfestival in diesem Jahr und auch in den kommenden zwei Jahren. 2001 waren Sie schon einmal hier in Berlin für das Programm des Jazzfestes verantwortlich. Damals haben Sie sich auf skandinavischen Jazz konzentriert. In diesem Jahr sieht es etwas anders aus. Was waren Ihre Überlegungen, was wollten Sie diesmal anders, neu machen?

Nils Landgren: Ein skandinavisches Jazzfest zu gestalten, das war damals mein Auftrag. Ich holte dafür Leute aus ganz Skandinavien, aus Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Island nach Berlin. Damals habe ich versucht, ein skandinavisches Jazzfest zu machen, und zwar so gut wie möglich. Diesmal dachte ich, dass es sehr gut einmal ein Festival ohne einen festgelegten Schwerpunkt sein könnte. Ein Festival, das nicht alles vorwegnimmt, sondern vielmehr die Musiker selber erzählen lässt, durch ihre Musik. Diese thematische Offenheit gibt einem natürlich auch die Freiheit, Musiker aus ganz unterschiedlichen Ländern, unterschiedlichen Kulturen, mit ganz unterschiedlicher Musik einzuladen. Das war für mich auf jeden Fall ein starker Wunsch. Und das konnte ich machen. Ein gutes Festival, ohne Einengung. Einfach versuchen, gute Musik und Musik, die zusammenpasst, vorzustellen.

KULTURHUS BERLIN: Wollten Sie etwas ganz Neues, oder halten Sie sich an die Tradition des Berliner Jazzfestes?

Nils Landgren: Ich versuche, Brücken zu bauen zwischen Tradition und Erneuerung. Ich stelle gerne Sachen vor, die im Jazzbereich traditionell sind, aber auch Sachen, die nicht traditionell gesehen werden. Unbekannte Sachen, Formationen, die musikalisch auf ganz neuen Wegen sind. Es ist wichtig, diese lange Tradition nicht zu vergessen. Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, dass man den Ursprung auch vorstellt, indem man Künstler aus den USA einlädt, aber eben auch viele Europäer, und vor allem viele Deutsche, sogar Leute aus Berlin.

KULTURHUS BERLIN: Sie haben mit Eva Kruse zum Beispiel eine Vertreterin der jüngeren Berliner Jazzszene zum Jazzfest eingeladen. Was war ausschlaggebend für Sie? Und wie sehen Sie Jazz in Berlin im Moment insgesamt?

Nils Landgren: Die Berliner Jazzszene allgemein ist für mich hochinteressant. Es gibt hier so wahnsinnig viel, was auf so vielen Ebenen passiert. So viele verschiedene Ebenen, dass es fast unmöglich ist, alles zu verfolgen. Eva Kruse habe ich schon vor fünfzehn Jahren kennengelernt, bei JazzBaltica in Kiel. Eva war damals ganz jung und hat trotzdem richtig überzeugend Jazz gespielt, sie hat ein großes Verständnis für Musik, nicht nur für Jazz. Sie hat ganz klassisch Klavier studiert, hat eine ganz solide Ausbildung, und sie macht auch nicht nur eine Art von Jazz. Und natürlich: Eva ist eine Frau, und ich finde, die Zeit ist reif, etwas auf unseren Männerclub zu verzichten. Ich würde gerne mehrere Frauen hier sehen, und hoffe das zu schaffen in den Jahren, die ich hier zur Verfügung habe.

KULTURHUS BERLIN: Bei aller Vielfalt, gab es auch etwas, was Sie am Berliner Jazz etwas altbacken fanden?

Nils Landgren: Ja, natürlich. Es gibt sehr viel, was altbacken ist. Aber ich finde, es gibt Platz für alles. Ich habe überhaupt nichts dagegen. Man soll das spielen, wozu man Lust hat und Musik spielen mit Herz und Überzeugung, mit Kraft - egal aus welcher Richtung das kommt. Es gibt jede Menge Facetten. Mir liegt es nicht, Brücken zu zerstören, sondern ich möchte eigentlich immer einen Konsens herstellen, ich mag den Konsens mehr als den Streit.

KULTURHUS BERLIN: Ein sehr skandinavisches Element ...

Nils Landgren: Ja, genau. Als Musiker habe ich vielleicht auch einen anderen Blickwinkel und sehe manches ein wenig anders als ein Musikwissenschaftler oder Musikjournalist etwa. Ich weiß selber, dass viele Musiker wenig Interesse daran haben, in eine Schublade gesteckt zu werden. Die wollen einfach die Musik für sich selbst reden lassen. Das dürfen wir ja aber meist nicht. Vielleicht auch deswegen der Versuch, ein Festival zu machen mit nur einem Schwerpunkt - nämlich keinem.

KULTURHUS BERLIN: Haben Sie denn schon Ideen für die nächsten Jazzfeste hier in Berlin? Man könnte doch z. B. Jazz aus dem gesamten Ostseeraum herholen. Gerade in Skandinavien, aber auch im Baltikum und Polen gibt es sehr lebendige Jazzszenen, und vor allem auch viele Musikerinnen ...

Nils Landgren: Das sind auch einige meiner Ideen. Gerade, weil es eben so viele erfolgreiche Musikerinnen gibt, glaube ich, ist es wichtig, sie besser in das Programm zu integrieren. Es ist so wie immer, es muss einfach zusammenpassen. Ich habe in diesem Jahr schon versucht, mehrere Frauen einzuladen, aber die, die ich einladen wollte, waren schon gebucht oder die Platte ist verspätet oder sie sind schwanger – ich meine, sie dürfen gern auf der Bühne stehen, hochschwanger ... aber das müssen sie selbst entscheiden ...

KULTURHUS BERLIN: Es ist oft zu hören, dass Skandinavien, insbesondere Norwegen, unter den Jazzern als großes Paradies gilt. Sehen Sie das auch so?

Nils Landgren: Ein großes Paradies? Das würde ich aber nicht sagen. Für die meisten skandinavischen Jazzmusiker ist Deutschland das "große Land". Hier werden wir alle sehr, sehr, sehr gut aufgenommen als Künstler. Wir dürfen hierher kommen und spielen, und die Leute hier zeigen großes Interesse an dem, was wir tun. Hier gibt es so unglaublich viele Orte, wo man spielen kann. Auf der anderen Seite gibt es bei uns immer noch eine wichtige Art von Unterstützung, wenn es um die Musik geht. Bisher auf jeden Fall hatten viele skandinavische Künstler die Möglichkeit, von ihrer Musik zu leben, auch durch staatliche Unterstützung. Das Klima für Jazzmusik ist in Skandinavien gut und die Entwicklungsmöglichkeiten sind auch sehr gut: Die Schulen sind sehr gut, es gibt Jazz als Studienfach an allen Musikhochschulen und die Qualität in der Ausbildung ist sehr, sehr, sehr hoch.

KULTURHUS BERLIN: Wird in Skandinavien für die Nachwuchsförderung mehr getan als hier in Deutschland?

Nils Landgren: Das weiß ich nicht genau. Aber ich glaube, die Musiker haben durch die Förderungen bei uns jedenfalls oft die Möglichkeit bekommen, ihre eigene Musik, ihre eigene Rolle zu finden. Die Musiker in Skandinavien versuchen wirklich, eine eigene Stimme zu finden, in Verbindung mit dem, was sie geografisch oder kulturell oder von der Stimmung her umgibt. Das ist anders als hier. Das hat sehr großen Einfluss auf unsere Musik.

Das mit dem Jazz hat bei uns außerdem einfach ziemlich früh begonnen und hat eine längere Tradition. Insofern hatten wir da einen Vorsprung, wenn es um diese Musik geht. Wir konnten dadurch natürlich auch ein großes Musikfundament aufbauen. Schon Ende der 1930er Jahre sind häufig Jazzer nach Schweden gekommen. Mein Vater war zum Beispiel 1936 auf seinem ersten Jazzkonzert - er fuhr mit dem Fahrrad nach Göteborg, dorthin zu kommen hat zwei Tage gedauert. In Deutschland ging es mit Jazz richtig erst nach dem Krieg los, eigentlich erst in den 1950er Jahren.

KULTURHUS BERLIN: Ist denn die Begeisterung für Jazz in den skandinavischen Ländern selbst auch höher?

Nils Landgren: Nein, das finde ich nicht. Die Begeisterung in Deutschland ist viel besser. Unabhängig davon, dass es traditionell in Deutschland diese Sympathie für den Norden gibt. Der Unterschied ist, dass die Leute bei uns eher weniger neugierig sind als hier. Deswegen können wir auch hier spielen, weil es das Interesse an dem gibt, was wir anzubieten haben. Bei uns würden die Leute sagen: Nils Landgren, kennen wir nicht, da gehen wir nicht hin, wir bleiben zu Hause. Hier ist es so: Nils Landgren, wer ist das? Den kennen wir nicht, lasst uns gucken, vielleicht ist es interessant. Das ist ein Riesenunterschied. Davon haben wir Skandinavier, die es geschafft haben hier zu spielen, sehr profitiert. Deutschland ist unser größter Markt in Europa und generell. Und die skandinavischen Musiker sind dankbar, dass sie hier spielen dürfen und so phantastisch und offen begrüßt werden. In Deutschland gibt es eine unglaublich hohe Qualität im Jazz, es gibt die großen Jazzpioniere aus Deutschland. Aber für die Musik aus Skandinavien haben sich einfach mehr Leute interessiert.

KULTURHUS BERLIN: Sie sind Jazzer, aber Sie haben auch eine ganz besondere Beziehung zu Kirchenmusik, Sie sind nicht nur mit amerikanischem Jazz, sondern auch mit Chorälen, mit schwedischen Liedern aufgewachsen. Inwiefern würden Sie sagen, haben Kirchenmusik oder auch Volkslieder Ihre gesamte musikalische Auffassung beeinflusst?

Nils Landgren: Sicher mehr, als ich es bewusst weiß. Ich bin mit beidem aufgewachsen. Mit Kirchenmusik, weil mein Urgroßvater Pfarrer und meine Mutter immer sehr kirchlich waren. Sonntags in die Kirche – das wollten wir ja nie, aber wir mussten natürlich mitgehen. Und so langweilig wie ich das Ganze fand, so schön war immer die Musik. Später habe ich dann erfahren, dass viele dieser Melodien aus Deutschland stammen. Und mit der Volksmusik bin ich am meisten durch meinen Onkel in Berührung gekommen, der aus einem Teil von Schweden kam, wo wahnsinnig viel Geige gespielt wird, ohne Ende, an jeder Ecke. Mein Onkel konnte auf seiner Violine wirklich gut Volkslieder spielen, und er konnte improvisieren. Deswegen haben wir immer gedacht, hej, das klingt ja fast wie der Jazz, den unser Vater uns immer vorgespielt hat. Und so kam alles zusammen. Eine kleine, schöne Mischung von allem.

Für uns aus Skandinavien war es außerdem einfach auch ein Glück, dass wir eine ungebrochene Volksmusiktradition haben konnten. Hier in Deutschland ist das ja mehr oder weniger mit dem Krieg verstorben. Bei uns in Schweden hat uns das niemand gestohlen oder weggenommen. Volksmusik ist improvisierte Musik, ist Gebrauchsmusik, fast so, wie in den USA der Blues entstand: als Musik zum Arbeiten, zum Feiern, zum Trauern. Es gab immer einen Zweck, warum und wann damals Musik gespielt wurde. In Schweden kommen wir alle aus der Volksmusik, wir alle sind damit aufgewachsen. Und die Jazzmusiker in Schweden haben schon Anfang der 1950er Jahre damit begonnen, mit Volksmusik und Jazz zu experimentieren und die Grenzen zu verwischen. Auf diese Weise haben wir im Jazz eine ganz eigene Sprache entwickeln können, was in Deutschland sehr gut ankommt. Skandinavische Jazzmusik heute ist in Europa viel bekannter als deutsche Jazzmusik.

KULTURHUS BERLIN: Was hat Kirchenmusik mit Jazz zu tun?

Nils Landgren: Auf der einen Seite sehr wenig, auf der anderen sehr viel. Die Kirchenlieder lassen sich super improvisieren, insofern passt es perfekt. Ich habe mehrere Platten gemacht mit Volksmusik, darunter auch Kirchenlieder. Für mich und Esbjörn Svensson war das eine phantastische Arbeit. Ein perfekter Grund für Improvisation, für uns beide. Das passt schon gut zusammen, und Volksmusik und Kirchenmusik sind einander ebenfalls sehr nahe, beides vermischt sich mit den Jahren.

KULTURHUS BERLIN: Neben den Auftritten mit Ihrer Band erlebt man Sie auch als Solist der NDR-Big Band. Was macht Ihrer Meinung nach ein gutes Jazzorchester aus?

Nils Landgren: Nummer eins: Sie müssen gut spielen können. Nummer zwei: Sie müssen bereit sein, sich in ein Kollektiv einzuordnen. Man muss zusammenspielen, und man muss sich Freiheit nehmen und geben können. Aber das ist Freiheit unter Verantwortung. Die NDR-Big Band ist mehr ein großes Orchester als eine Big Band: Hochkarätige Solisten, die sich aber einordnen können, weil sie das müssen, die das Kollektiv mit totaler Freiheit verbinden, wenn es um Expression geht. Das ergibt eine gewisse Spannung, weil alle so unglaublich tolle Solisten sind und natürlich auch solistisch spielen. Und das macht dieses Orchester sehr lebendig. Hohe professionelle Disziplin, ohne Kadaver-Gehorsam. Ich finde es am besten, wenn es Disziplin gibt, mit Spannung - ansonsten nämlich wird es nur maschinell. Man muss merken, dass Menschen dahinter stecken.

KULTURHUS BERLIN: Sie kommen gerade aus Japan zurück, wo Sie mit einer schwedischen Big Band auf Tour waren. Gibt es Unterschiede zwischen der Jazzszene und dem Publikum dort und hier oder in Skandinavien - wie war es dort?

Nils Landgren: Total anders. In Japan kostet es einen Haufen Geld, in einen Jazzclub zu gehen. Es ist unglaublich, dass sich Leute das überhaupt leisten können. Der Eintritt in einen kleinen Club kostet schon mindestens 90 Euro, das kann sich eigentlich niemand leisten. Aber trotzdem ist es voll. Die Japaner sind totale Jazzfans. Wir haben in einem Konzerthaus vor 2000 Leuten gespielt, obwohl wir eine in Japan vollkommen unbekannte Band aus Schweden sind, das war schon phantastisch. Und der heftige Applaus, die Reaktionen im Publikum – das ist schon ganz anders als hier. Japan ist ein starker Jazzmarkt, die Leute zeigen Begeisterung und großen Respekt für diese Musikform. Sie ist exotisch, und wir sind exotische Typen.

KULTURHUS BERLIN: Sie sind "der Mann mit der roten Posaune". Praktischerweise haben Sie sich Ihr eigenes Instrument gebaut, nicht nur einfach rot lackiert, sondern Ihre Posaune ist auch ansonsten etwas anders ...

Nils Landgren: Seitdem ich dreizehn war, habe ich Posaune gespielt. Und da habe ich überlegt, was kann man verändern, was kann man verbessern. Eine Posaune ist ja ein super Instrument. Es ist eine ganz einfache, aber geniale Erfindung. 1355 ist die erste Posaune gebaut worden. Die Länge, das Metall, der Durchmesser der Rohre, die Dicke des Metalls, das Mundstück, es gibt tausend Kleinigkeiten, die eine Rolle spielen. Und jede Posaune ist ein Unikat. Yamaha in Japan fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, auf Yamaha zu spielen. Ich sagte, ja gerne, wenn ich mir ein besseres Instrument bauen darf, und es muss rot sein. Die haben zugesagt und haben nach meinen Vorgaben die Posaune gebaut, sie mir geliefert - und sie war perfekt. Ich habe großes Glück gehabt, und ich spiele darauf seit 1985.

KULTURHUS BERLIN: Was fasziniert einen Dreizehnjährigen am Posaunespielen?

Nils Landgren: Keine Ahnung. Ich habe Schlagzeug gespielt, denn es gab ein Blasorchester bei uns. Mein Vater war Stahlwerksarbeiter und spielte Trompete, mein Bruder hat getrommelt, es wurde Musik gemacht, zum 1. Mai zum Beispiel, und da waren natürlich auch Posaunisten dabei. Das wollte ich auch machen. Meine Mutter hatte drei Söhne, und alle drei spielten Schlagzeug. Alle haben auf dem Hof geübt - das war zuviel. Eines Tages brachte mein Vater eine Posaune mit nach Hause, um sie zu reparieren, er konnte alles reparieren. Da habe ich natürlich die Posaune probiert, mein Vater hat es mir ein bisschen gezeigt, und dann war es klar. Ich glaube aber, meine Mutter hat ein bisschen dahintergesteckt. Sie hatte ein paar Posaunistenidole. Und ich bin sicher, sie wollte lieber, dass ich Posaune spiele, als dieses verdammte Schlagzeug oder die Trompete. Meine Mutter war froh, dass ich die Posaune gefunden habe, mein Vater auch. Und ich übrigens auch, weil sie passt einfach zu mir. Gitarre und ich - wir sind keine Freunde. Klavier und ich - wir sind Feinde. Aber mit diesem komischen Ding da zusammen funktioniert mein Gehirn. Keine Ahnung warum.

Das Interview führten Inken Dose und Ulrike Schulz im Oktober 2008.

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