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Kulturnotizen

25.10.2018

(SE/Sápmi) Schwedens höchster Berg wird niedriger

 

Die Wirkungen der Klimaveränderungen sind weltweit gesehen unterschiedlich. In Nordeuropa macht sich der Klimawandel durch Erwärmung bemerkbar, wodurch Gletscher und Schneefelder schmelzen. Der höchste Berg Schwedens Giebnnegájsse/Kebnekaise-Sydtoppen (Südgipfel) ist an seiner höchsten Stelle ein Gletscher. Gunhild Ninis Rosqvist, Professor für Geografie an der Universität Stockholm, nimmt die jährlichen Messungen auf dem Gipfel vor. Am 2. Juli 2018 hatte sie 2.101 m. ü. d. M. gemessen und am 31. Juli 2018 nur 2.097, was bedeutet, dass in dieser Zeit im Durchschnitt täglich 14 cm verschwunden sind. Die Messungen Ende August ergaben für Kebnekaise-Sydtoppen 2098,5 m und für Nordtoppen 2096,8 m. Seit dem Beginn der Messungen 1968 ist Kebnekaise-Sydtoppen um 21,5 m abgeschmolzen! Gunhild ist auch Chef der Tarfala-Forschungsstation im Kebnekaise-Massiv. Die Arbeiten dort sind Teil der Forschungen zum Klimawandel. Das Institut für Naturgeografie, zu der Gunhilds Professur gehört, untersucht nicht nur Gletscher, sondern die Auswirkungen des Klimawandels auf die Natur insgesamt, darunter auch auf Gebiete des Permafrosts und auf Moore.

Quelle: Uni Stockholm

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