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30.04.2018 | 20:00

Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn

Berlin-Abend mit Anne-Sofie von Otter Musik-Kabarett mit Musik von Paul Dessau, Peter Kreuder, Theo Mackeben und Hanns Eisler in der Komischen Oper

Was passiert, wenn man einen Opern-Weltstar und einen Tatort-Kommissar in einen Raum mit Adam Benzwi – musikalischem Geist der neuerstarkten Jazz-Operette – und Regie-Chefkoch Barrie Kosky sperrt? Eine wilde Mélange! Höchster Anspruch an die Kunst des Gesangs, abgerundet mit leise-melancholischen Tönen und niemals verlegen um ein letztes schräges Sahnehäubchen – eine echt Berliner Mischung!

Die schwedische Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter singt an allen bedeutenden Opern- und Konzerthäusern der Welt. Ihr Repertoire umfasst Werke des Barock ebenso wie die großen Opern der Spätromantik und der frühen Moderne. Kleinkariertes Genre-Denken ist ihr fremd, was zu spektakulären Projekten mit Pop-Ikonen wie Elvis Costello und Benny Andersson (ABBA) führte. Nach dem Gastspiel mit ihrem Chanson-Programm Douce France (Grammy Award 2015) steht die Weltklasse-Sängerin zum zweiten Mal auf der Bühne der Komischen Oper Berlin – erstmals in der Regie von Barrie Kosky und gemeinsam mit Wolfram Koch, der spätestens als Frankfurter Tatort-Kommissar Kultstatus erlangte. Sein Herz aber schlägt für die Bühne, die ihn mit stilbildenden Regisseuren wie Dimiter Gotscheff und Herbert Fritsch zusammenführte. Ein echtes Bühnentier: Komödiant aus Überzeugung und eleganter Dandy in einem.

»Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn«, »Ich steh’ im Regen …«, »Nur nicht aus Liebe weinen« – zeitlose Melodien auf absurd-skurrile und sachlich-romantische Texte sind das Markenzeichen der Berliner Schlager der 1920er und 30er Jahre. Kurt Weill, Paul Dessau, Hanns Eisler, Friedrich Hollaender, Peter Kreuder, Theo Mackeben, Michael Jary lauten die Namen ihrer Verfasser, deren Schicksal unterschiedlicher nicht hätte sein können: Während die einen aufgrund ihrer Abstammung oder Überzeugung verfolgt wurden, arrangierten sich andere mit dem faschistischen Regime. Ihre musikalischen Wurzeln aber haben sie alle im legendär­libertären Berlin. Ein Abend der Gegensätze und Widersprüche, die sich unauflösbar und ungeglättet ins Gesicht lachen.

Weitere Termine:

5.5. um19.30 Uhr  und 09.05. um 20 Uhr

Kartenreservierungen über die Website www.komische-oper-berlin.de oder telefonisch unter +49 (030) 47 99 74 00.

Ort:

Komische Oper Berlin

Behrenstraße 55-57

10117 Berlin

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