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Aktuelle NewsletterNewsletter Nr. 06/2018

Liebe Freundinnen und Freunde des KULTURHUS BERLIN,

lange, lange bevor eine Ausstellung eröffnet wird, bedarf es vieler fleißiger Hände. Einen Einblick, wie lang im Voraus geplant und bereits gearbeitet wird, gibt ein Bericht, der uns hinter die Kulissen des Museums Europäischer Kulturen (MEK) schauen lässt. Er lüftet die Pläne um die samische Sammlung des Hauses, die erweitert werden soll.

Wer lieber lesen möchte, dem sei das Buch von Max Seeck "Der gesetzlose Richter" ans Herz gelegt. Der Thriller um einen finnischen Soldaten in Ex-Jugoslawien wird am 11. November in der Nordischen Kriminacht im Felleshus vom Autor vorgestellt. Wir verlosen drei Exemplare.

Für wohlige Lese-Herbst-Stunden auf dem Sofa sorgt Band 2 von Tuutikki Tolonens "Monsternanny" - ein warmherziges, phantasievolles Abenteuerbuch für die ganze Familie.

Und wer es süß mag, dem sei das Naschhaus in Berlin Friedrichshain empfohlen. Naschen wie in Schweden - will heißen 200 verschiedene Süßigkeiten - stehen dort zur Auswahl. Nicht nur für kleine Naschkatzen. Probieren Sie!

Ihr KULTURHUS BERLIN

(c) Laura Büllesbach

1 PRAKTIKUMSBERICHT: Grundlagenarbeit für samische Ausstellung in Berlin

KULTURHUS BERLIN kooperiert mit dem Museum Europäischer Kulturen

Was noch vor der Öffentlichkeit im Depot des Museum Europäischer Kulturen (MEK) versteckt ist, soll schon bald aus dem Dornröschenschlaf erwachen: die samische Sammlung des MEK. Sie soll einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden und in den kommenden Jahren die Dauerausstellung des Museums erweitern. Ebenso ist eine samische Sonderausstellung mit Rahmenprogramm durch samische Künstler angedacht. Doch bis dahin ist noch ein langer Weg, denn zunächst musste erst einmal Ordnung in die samische Sammlung des Museums gebracht werden. Deshalb entstand mit Hilfe von KULTURHUS BERLIN und durch den Verein vermittelte Praktikanten ein umfangreiches Handbuch, in dem alle Objekte nach Sammlern sortiert und mit Bildern, Datierungen und sämtlichen dem Museum bekannten Angaben einsehbar sind. Damit kann die Provenienzforschung nun starten. Der nächste Schritt auf dem Weg bis zur Ausstellung.

>> Den vollständigen Bericht von Laura Büllesbach lesen Sie hier.

Buchcover "Monsternanny" Band 2
Tuutikki Tolonen: Monsternanny - Ein unterirdisches Abenteuer | Carl Hanser Verlag 2018

2 KINDERBUCHREZENSION: Monsternanny (2. Band)

Maikkis Erlebnisse in der Welt der Monsternannys

Die Abenteuer mit der sympathischen aber doch ziemlich wortkargen Monsternanny gehen weiter. Wer sie lieb gewonnen hat – diese zotteligen, staubigen, riesigen Ungeheuer – kann sich mit Maikki, der kleinsten der drei Hellemaa-Geschwister, auf die Suche nach ihnen in den unterirdischen Gängen machen. Maikki geht natürlich nicht ohne ihren sprechenden blauen Bademantel.

Nachdem sich das große Tor hinter ihr verschlossen hat und die Monsternannys ziemlich schnell in den Gängen verschwunden sind, trifft das pfiffige fünfjährige Mädchen auf den Türwächter. Der findet sie sofort sympathisch, nennt sie „Erdenvögelchen“ und „kleine goldige Ammer“. Er verlässt seinen Posten, um ihr, nach einer stärkenden Tasse Wurzelsuppe, bei der Suche nach ihrer geliebten Grah zu helfen. Das aber erweist sich als gar nicht so einfach, denn die Wege sind lang (wie lang, weiß man erst, wenn man sie gegangen ist) und die Höhlen haben ihre Tücken. Ob es Wurzeln sind, die Maikki immer wieder stolpern lassen oder die biestigen Stachelelfen, die auch den Monsternannys so arg zusetzen. Aber Maikki lässt sich nicht aufhalten! [...]

>> Die vollständige Rezension von Ilka Sonntag lesen Sie hier.

Tuutikki Tolonen: Monsternanny - Ein unterirdisches Abenteuer
Originaltitel: Mörköreitti
Aus dem Finnischen von Anu Stohner
Illustrationen: Pasi Pitkänen
Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Carl Hanser Verlag 2018
ISBN-13: 978-3446259195
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9 - 11 Jahre
14,- EUR

(c) Hanna Gross-Beutler

3 KULTURHUS BERLIN VERLOST

3 Bücher von Max Seeck "Der gesetzlose Richter"

Der Thriller um einen finnischen Soldaten in Ex-Jugoslawien ist im Oktober das „Buch des Monats“ der Nordischen Botschaften. In der Nordischen Kriminacht am 11. November wird er dort auch vorgestellt. Der Autor Max Seeck ist Finne mit deutschen Wurzeln und lebt in Helsinki. Ins Deutsche übertragen hat den Roman Peter Uhlmann. Unsere Verlosungsaktion ist eine Zusammenarbeit mit Pankebuch – Die schönsten Bücher des Nordens in Berlin-Pankow – vielen Dank!

Unsere Frage: Wie heißt der Roman von Max Seeck im finnischen Original und welches ist das Erscheinungsjahr des Originals?

Ihre Antwort senden Sie bitte bis 9. November an verlosung@kulturhus-berlin.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir wünschen viel Glück!

(c) Andreas Dittberner

4 NORDISCHES in BERLIN

Naschhaus - Naschen wie in Schweden

Schreinerstr. 15, Berlin - Friedrichshain - hier bekommen nicht nur Kinder strahlende Augen beim Anblick der bunten Süßigkeitenvielfalt und das auch nicht nur in der Vorweihnachtszeit.

Der Inhaber Herr Andreas Dittberner ist ganz bestimmt selbst ein Liebhaber der original schwedischen Godis (Süßigkeiten) und so eröffnete er „sein Naschhaus“ im Mai 2017.

Etwa 200 verschiedene Sorten der besten schwedischen Süßigkeiten findet man auf den Tischen und in langen Regalen und es kommen immer wieder neue Sorten dazu.

Die Auswahl fällt wirklich sehr schwer, denn man kann zwischen bunten Bonbons, Lakritz (süß oder salzig), Fruchtgummi, Schokolade, Zuckerstangen, Lollis und vielen anderen Köstlichkeiten wählen.

Mag man es nicht abgepackt, kann man sich seine „Zuckertüte“ auch selbst zusammenstellen.

Wer sich selbst einmal mit einem besonderen Genuss belohnen oder auch Freunden eine Freude machen möchte, kommt hier auf seine Kosten.

Schaut einfach selbst vorbei, ihr werdet von einer freundlichen Bedienung schon erwartet.

Kurzrezension von Erika Meyer

5 TIPPS & TERMINE: Der NORDEN in Berlin

5.1 Ausstellungen

ab 03.07.2018

Mächtig gewaltig! Die Olsenbande kommt nach Potsdam.

Sonderausstellung 03.07.2018 bis 17.02.2019 im Filmmuseum Potsdam


ab 13.07.2018

Architektur und Landschaft in Norwegen

Fotografien von Ken Schluchtmann im Felleshus vom 05.10.2018 bis 17.01.2019


ab 23.11.2018

Hommage à Per Kirkeby

Ausstellung in der Kgl. Dänischen Botschaft von 23.11.2018 bis 11.01.2019


5.2 Musik

28.12.2018 | 20:00

Edvard Grieg und die nordische Romantik

Ort: Berliner Dom, Am Lustgarten, 10178 Berlin


5.3 Film

ab 29.11.2018

The House that Jack Built (DK/F/D/S)

R: Lars von Trier | Thriller | ab 29.11.2018 im Kino


ab 06.12.2018

Astrid (SE/D/DK)

Biopic über die junge Astrid Lindgren | ab 06.12.2018 im Kino


ab 06.12.2018

Das Entschwinden (NL, NO)

Ab 06.12.2018 im Kino


ab 13.12.2018

Gegen den Strom (IS)

Isländisches Drama | ab 13.12.2018 im Kino


ab 23.01.2019

Sameblod – saemie vïrre (Das Mädchen aus dem Norden)

Filmvorführung im südsamisch-schwedischen Original mit dt. Untertiteln an der TU Berlin |...


5.4 Literatur

Keine News in dieser Ansicht.

5.5 Für Familien

04.11.2018 | 16:00

Die Ministerpräsidentin

Nach dem Roman von Tore Tungodden in einer Inszenierung von Thomas Sutter | Atze Musiktheater, Luxemburger Straße 20, 13353 Berlin


18.11.2018 | 16:00

Ronja Räubertocher

nach Astrid Lindgren | Ort: ATZE Musiktheater, Luxemburger Straße 20, 13353 Berlin


23.12.2018 | 15:30

Die Legende von der Christrose

Text- und Musikeinrichtung, Erzähler: Andreas Peer Kähler | Ort: Rudolf-Steiner-Haus, Bernadottestr. 90-92, 14913 Berlin


6 Der NORDEN im TV

Wie immer haben wir für Sie das TV-Programm nach Highlights skandinavischer Filmunterhaltung durchstöbert, hier eine kleine Auswahl:

 

arte | 14.11.18 | 20:15

Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki
Spielfilm Finnland / Schweden/ Deutschland 2016

Finnland 1962: Olli Mäki hat die einmalige Chance, Boxweltmeister zu werden. Als erster Finne überhaupt kämpft er im Federgewicht um den Titel. Helsinki und ganz Finnland warten auf Ollis großen Sieg, aber der hat was ganz anderes im Kopf: Er hat gerade die Liebe seines Lebens getroffen ...

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MDR Fernsehen | 20.11.18 | 01:15

Wenn Freunde Feinde werden

Spielfilm Deutschland / Norwegen / Schweden 2012

Kurz vor Ausbruch des 2. Weltkriegs im Jahr 1939 startet der deutsche Geologe Friedrich Mann mit Kollegen aus England und Schweden eine Polarexpedition. Die Wissenschaftler wollen Beweise für die Theorie finden, dass die Kontinente der Erde vor Millionen Jahren alle miteinander verbunden waren. Doch der plötzliche Kriegsbeginn sorgt an Bord des Schiffes für immer größere Spannungen - zumal der Kapitän Norweger ist und die Besatzung aus Russen besteht. Schließlich erhält Mann aus Deutschland den Befehl, das Kommando an Bord zu übernehmen und mit dem Schiff in den Krieg zu ziehen.

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Radio Bremen TV | 26.11.18 | 23:15

Herzstein

Preisgekröntes isländisches Drama

Thór und Kristján leben in einem kleinen entlegenen Fischerort in Island. Sie vertrauen einander. Doch die Jungen bemerken auch, dass sie sich allmählich verändern: Als Thór nicht weiß, wie er sich einem Mädchen aus dem Ort nähern soll, bietet Kristján seine Hilfe an. Doch der muss zugleich mit der immer stärkeren Zuneigung leben, die er für seinen besten Freund empfindet. "Herzstein" wurde 2016 mit dem NDR Filmpreis bei den Nordischen Filmtagen in Lübeck ausgezeichnet.

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>> Unsere gesamten TV-Tipps finden Sie auf unserer Website.

7 KULTURNOTIZEN aus dem NORDEN

25.10.2018 | Newsletter 06/2018

(SE/Sápmi) Schwedens höchster Berg wird niedriger

Die Wirkungen der Klimaveränderungen sind weltweit gesehen unterschiedlich. In Nordeuropa macht sich der Klimawandel durch Erwärmung bemerkbar, wodurch Gletscher und Schneefelder schmelzen. Der höchste Berg Schwedens Giebnnegájsse/Kebnekaise-Sydtoppen (Südgipfel) ist an seiner höchsten Stelle ein Gletscher. Gunhild Ninis Rosqvist, Professor für Geografie an der Universität Stockholm, nimmt die jährlichen Messungen auf dem Gipfel vor. Am 2. Juli 2018 hatte sie 2.101 m. ü. d. M. gemessen und am 31. Juli 2018 nur 2.097, was bedeutet, dass in dieser Zeit im Durchschnitt täglich 14 cm verschwunden sind. Die Messungen Ende August ergaben für Kebnekaise-Sydtoppen 2098,5 m und für Nordtoppen 2096,8 m. Seit dem Beginn der Messungen 1968 ist Kebnekaise-Sydtoppen um 21,5 m abgeschmolzen! Gunhild ist auch Chef der Tarfala-Forschungsstation im Kebnekaise-Massiv. Die Arbeiten dort sind Teil der Forschungen zum Klimawandel. Das Institut für Naturgeografie, zu der Gunhilds Professur gehört, untersucht nicht nur Gletscher, sondern die Auswirkungen des Klimawandels auf die Natur insgesamt, darunter auch auf Gebiete des Permafrosts und auf Moore. Quelle: Uni Stockholm


25.10.2018 | Newsletter 06/2018

(SE) Wiedereröffnung des Nationalmuseums in Stockholm

Am 13.10.2018 eröffnete der schwedische König das Nationalmuseum in Stockholm wieder nach fünfjähriger Bauzeit. Ab sofort dürfen Besucher/-innen von neuem die Ausstellungen der insgesamt 700 000 Gemälde, Skulpturen und anderer Kunstgegenstände des Nationalmuseums bewundern. Das Nationalmuseum ist eines der größten Museen Schwedens und ist zu großen Teilen kostenlos zugänglich. Quelle: www.nationalmuseum.se


25.10.2018 | Newsletter 06/2018

(NO) Bodø bewirbt sich als europäische Kulturhauptstadt 2024

Die Stadt Bodø in Nordnorwegen hat ihre Bewerbung als europäische Kulturhauptstadt 2024 in Brüssel im Oktober vorgestellt. Sie möchte mit ihrer Bewerbung nicht nur den Blick auf die Stadt sondern auf den Norden lenken und andere nordnorwegische Orte mit einbinden. Der Titel der europäischen Kulturhauptstadt wird jedes Jahr von der EU vergeben. Alle drei Jahre können sich auch Länder bewerben, die zwar nicht Mitglieder der EU, aber Beitrittskandidaten oder Mitglieder des Europäischen Wirtschaftsraumes sind. Die nächste Chance dafür ist 2024. Es steht bereits fest, dass eine Stadt aus Österreich und eine Stadt aus Estland dann die europäische Kultur repräsentieren soll. Dazu soll eine dritte kommen – und dafür bewirbt sich Bodø. Die Stadt wäre die erste Kulturhauptstadt nördlich des Polarkreises, sollte die Wahl auf Bodø fallen. Bergen, Stavanger und Reykjavik waren bereits Kulturhauptstädte aus Nicht-EU-Ländern. Quelle: polarkreisportal.de


25.10.2018 | Newsletter 06/2018

(DK/Färöer) Färöisch bald bei „Google Translator“ zu finden?

Färöisch bietet „Google Translate“ nicht an. Noch nicht, denn die Inselbewohner fänden es schön, wenn Färöisch die 104. Sprache des Übersetzungsdiensts werden würde. Um die Idee schon einmal auf den Weg zu bringen, durften Touristen ihre Übersetzungswünsche an freiwillige Färinger schicken, die sie dann die Aufnahmen zurück schickten. So entstand ein erstes kleines Archiv. Noch gäbe es zwar keine konkreten Pläne, aber man sei mit Google in Kontakt, um das Unternehmen von der Idee zu überzeugen, sagte Súsanna Sørensen von Visit Faroe Islands der Süddeutschen Zeitung. Schon einmal hatte die Agentur, die für das Tourismuskonzept der Inseln zuständig ist, bei Google Erfolg. Um die Inseln bei Google-Street-View unterzubringen, hängten sie ca. 20 Schafen 360-Grad-Kameras um, um ihre Umgebung zu dokumentieren. Die Idee von Google-Sheep-View machte Schlagzeilen und nicht nur Touristen kamen auf die Faröer sondern auch Google mit seinen Kameras. Quelle: Süddeutsche Zeitung


25.10.2018 | Newsletter 06/2018

(D/DK) Daten ohne Grenzen

Das Innenministerium Schleswig-Holstein und die dänischen Regionen Syddanmark und Sjaeland haben Ende August ein neues Onlineportal freigeschaltet. Durch die „Deutsch-Dänische Datenbank“ sollen über Grenzen hinweg vergleichbare Daten zur Verfügung gestellt und durch die Statistiken, Karten, Grafiken und Analysen die Zusammenarbeit der Regionen erleichtert werden. Bislang wurden die bearbeiteten Daten für die Bereiche Raumstruktur, Bevölkerungs- und Arbeitsmarktentwicklung aufbereitet und zur Verfügung gestellt. Zu finden ist die Datenbank unter www.deutschdaenischedatenbank.de bzw. www.dansktyskdateabank.de Quelle: Projekt "Deutsch-Dänische Datenbank"


25.10.2018 | Newsletter 06/2018

(SE) Die Samen in Skåne

Seit 22. September sind Sápmi und die Samen quasi mit einem Wochenendausflug zu erreichen: Mit der Fähre über die Ostsee nach Trelleborg und dann nur noch ca. 50 km nach Lund. In der Universitätsstadt wird bis zum 12. Januar 2020 die Ausstellung „Fokus Sápmi“ gezeigt. Sie schildert die Geschichte und Kultur der Samen mit wichtigen Ereignissen und Personen. Die Kolonisierung und die Situation in der Gegenwart sind herausragende Themen. Veranstalter ist die gemeinnützige Stiftung „Kulturen“. Ort: Kulturen i Lund, Tegnérsplatsen (im Lindforska huset, Nordgelände). Quelle: Kulturen, Lund


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