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Die Nordsee - Unser Meer

Großes Dokumentarkino mit beeindruckenden Naturaufnahmen

Ab 18. April im Kino

 

Viele von uns waren schon das eine oder andere Mal an der Nordsee. Doch wussten Sie, dass sich dort neben vielen anderen Lebewesen Tintenfische, Papageientaucher, Kaltwasserkorallen und der zweitgrößte Hai der Welt tummeln?

Am 18. April läuft mit „Die Nordsee – Unser Meer“ der neue Film der NDR-Naturfilmschmiede Doclights an. Ein Projekt von nicht gerade kleinen Ausmaßen: Über 2.000 Drehtage an über 60 Drehorten zu Land, zur See, in der Luft und in 60 Metern Tiefe sowie modernste Technik bildeten die Grundlage für 94 Minuten Dokumentarfilm im Leinwandformat. Ein bildgewaltiges Porträt dieses europäischen Meeres, das anhand verschiedener Stationen wie eine Ausstellung einen Facettenreichtum offenbart, den man in so unmittelbarer Nähe vielleicht nicht vermuten würde.

Laut Produzentin Britta Kiesewetter dürfen die Zuschauer aufgrund der Vielfalt des Meeres vor unserer Haustür gern überrascht sein. Und sich im Idealfall dann für den Schutz dieses einzigartigen Lebensraumes einsetzen.

Der Film nimmt seinen Anfang in Nordfriesland: Man sieht Land, Leute und Tiere im Zusammenspiel mit dem Meer; eine wechselseitige Beziehung, die zum Teil seit Hunderten von Jahren in den gleichen Bahnen verläuft. Die Kamera folgt Wattwürmern, Krebsen und Menschen auf ihren Wegen durch den Schlick und lässt im Zeitraffer die Gezeiten über die Leinwand flimmern. Nach einem Besuch der Vogelkolonie auf Helgoland, Deutschlands einziger Hochseeinsel, verlässt man die heimische Küste und wandert nordwärts nach Dänemark, über Strände, Dünen und noch mehr Watt. Weiter geht es nach Norwegen mit seiner atemberaubenden Fjordlandschaft sowohl ober- als auch unterhalb der Wasseroberfläche. Dann macht man einen großen Sprung nach Westen und findet sich an der Küste der schottischen Highlands wieder, bevor man über Südengland und die Niederlande schließlich wieder in Deutschland ankommt. Zum Abschluss wartet der Film mit beeindruckenden Aufnahmen des „Blanken Hans“, der Sturmflut, auf. Schön untermalt wird das Ganze von der Musik von Oliver Heuss.

Der Erzähler Axel Prahl, der einigen als Münsteraner Tatort-Kommissar Thiel bekannt sein dürfte, ist eine Idealbesetzung. Als gebürtiger Norddeutscher mit dem dazugehörigen unverwechselbaren Tonfall erweist er sich als trockener Kommentator der teilweise großartig komponierten Bilder und beugt so eventuellem Pathos vor. Seine persönliche Meinung zu dem Film: „Im günstigsten Fall wäre es so, dass man in diese Atmosphäre ein wenig hineingezogen wird. Das ist wie ein kleiner Urlaub im Kino, ein Urlaub am Meer.“ Nur dass man im Urlaub keine derart farbenprächtigen und scharfen Luftaufnehmen zu sehen bekommen wird wie in „Die Nordsee – Unser Meer“.

Rahel Schöppenthau

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Kinostart: 18. April 2013

Dauer: 94 Minuten
Erzähler: Axel Prahl
Buch: Jörn Röver
Produktion: Doclights GmbH (NDR Naturfilm), Jörn Röver, Britta Kiesewetter
Koproduktion: polyband Medien GmbH, Swetlana Winkel

Weitere Informationen:
www.dienordsee-derfilm.de
www.facebook.com/dienordseederfilm

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D/SE 2016 | 57 Min. | Dokumentarfilm | Original (schwedisch) mit deutschen Untertiteln | R Maria Mogren, Jens von Larcher

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